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Hilfskomitee oder Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen...?

Der Vorstand des Hilfskomitees tagte am 18./19. Februar in Augsburg

Schon im zurückliegenden Jahr kam der Vorstand des Hilfskomitees nach umfassenden Überlegungen zur Entscheidung, den Siebenbürgischen Kirchentag mit anschließender Mitgliederversammlung, in der für die Geschichte der Reformation so bedeutungsvollen Stadt Augsburg abzuhalten. Dazu galt es auch schon im Vorfeld informative Gespräche mit Persönlichkeiten vor Ort zu führen und die Termine feetzulegen. Vor der Sitzung dann, am Freitag von 11 bis 15 Uhr erfolgten die Begehungen der in Frage kommenden Räumlichkeiten in und bei der St Ulrich Kirche. Besonders hilfreich für die Vorstandsmitglieder war die Begleitung durch den Kreisvorsflzenden des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Gottfried Schwarz und Werner Ungar, Pfarrer an der St. Johanneskirche in Augsburg.

Es galt eine umfangreiche Tagesordnung mit schwerwiegenden Themenbereichen zu bewältigen:
Die Planung und Organisation des diesjährigen Siebenbürgischen Kirchentages vom 9. bis 11. September (ursprünglich war der 21. bis 23. Oktober ins Auge gefasst worden, was aber angesichts des Terminkalenders der Kirchengemeinde Augsburg nicht möglich war) mit einbezogener Mitgliederversammlung, innerhalb deren, nach abgelaufener vierjähriger Wahlperiode, ein neuer Vorstand zu wählen ist, bildete den Auftakt dieser Tagung. Dank der Vorarbeit des Kirchentagsausschusses, zusammen mit Herrn Gottfried Schwarz und Pfarrer Werner Ungar, konnte der Ablauf des Kirchentages entworfen und die vorgeschlagenen Voranstaltungen angedacht werden. Die Bereitschaft zur Kooperation und Mitgestaltung seitens der Kreisgruppe lässt auf ein gutes Gelingen hoffen. Weit komplizierter gestaltete sich die Formulierung des Leitthemas. Der Vorschlag des Vorsitzenden einen Vers aus Sacharja 8,28 als Leitwort zu nehmen: „Wir wollen mit euch gehen, denn wir hören, dass Gott mit euch ist! fand nach längerer Disskussion keine Zustimmung. Letztendlich einigte man sich für die Formulierung: „Und siehe ich bin bei euch alle Tage.." (Matth. 28,20)

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die schon in der letzten Sitzung verhandelte Namensänderung, beziehungsweise Namenskorrektur von Hilfskomitee zu Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen. Dazu gehörten mehrere Anstöße und Überlegungen: Viele HIKO‘s nennen sich inzwischen Gemeinschaft evangelischer Schlesier, Posener, Pommern usw... und um zu dokumentieren woher man kommt, wird der Begriff Hilfskomitee als Untertitel benützt. In erster Reihe gehört der Begriff Hilfskomitee mit seinen inhaltlichen Vorgaben in die unmittelbare Nachkriegszeit, wo innerhalb Deutschlands Hilfe, Beratung und Gemeinschaft angeboten wurde. Nach der Trennung von der Landsmannschaft und im Veränderungsprozess im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Selbstverständnis und Aufgabenprofil von einst auch verändert.

Die Frage der Integration in die Gliedkirchen der EKD hat sich intensiviert. In unseren Publikationen ging und geht es verstärkt um das Selbstverständnis als evangelischer Christ, mit alldem was an evangelisch geprägten siebenbürgischen Traditionen mitgebracht worden sind. Zur Behandlung dieser Themenbereiche passt der Begriff „Komitee“ nach dem Empfinden, vor allem der jüngeren Generation nicht mehr. Dem Wort „Komitee“ begegnet man in unserer Zeit kaum mehr. Die Menschen haben schweren Zugang dazu. Der Gemeinschaftsbegriff wäre eine zukunftsträchtige Lösung. Er würde „der Vergangenheit eine Zukunft geben!" Er kann motivieren, dieser Gemeinschaft angehörig zu bleiben oder ihr beizutreten, ohne andere Zugehörigkeiten aufzugeben. Es wäre wichtig, da die Zahl der Mitglieder im HIKO bemerkenswert gesunken ist. Mit Gemeinschaft wäre deutlich gemacht, worum es geht: um eine bewusste Zugehörigkeit zur Kirche hier, ohne Aufgabe kirchlicher Prägung aus der alten Heimat.
Nach zum Teil emotional geführten Diskussionen, in denen das Festhalten an Hergebrachtem zum Ausdruck kam, aber auch deutlich wurde wie schwer man sich mit Veränderungen tut, konnte mit Stimmenmehrheit eine Namenskorrektur für die Zukunft als Beschlussvorlage für die Mitgliederversammlung formuliert werden: „Gemeinschaft evangelischer Siebenbürger Sachsen im Diakonischen Werk der EKD“ und als Untertitel HILFSKOMITEE. Mitgliederversammlung wird am 11. September entscheiden.

Wie in allen Sitzungen spielte auch diesmal die finanzielle Situation eine wichtige Rolle. Die Geschäftsführerin, Frau Biermeier, legte in üblicher Korrektheit ein Zahlenwerk vor das nüchtern Auskunft bescheidene diakonische Möglichkeiten gab, wobei auch der Arbeitsumfang für buchhalterische Bereiche deutlich wurde. Dabei wurde erneut bewusst gemacht, dass unser Verein ausschließlich aus Spenden lebt, die insgesamt rückläufig sind. Demzufolge konnte der Vorstand den erbetenen diakonischen Beihilfen, wie das Schülerwohnheim in Hermannstadt, in bescheidenem Umfang entsprechen, und auch Zeichen für die Förderung von kirchenmusikalischen, gemeinschaftsfördernden Tätigkeiten der Siebenbürgischen Kantorei setzen. Eine Neuauflage von "Bränchen um gräne Rin“, sowie eine neue CD unter dem Titel des Jahrbuches 2010: „Der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes eine, ist die Musica", wurden in Aussicht gestellt.

Für die im September stattfindenden Vorstandswahlen wurde ein Kandidationsausschuss (Findungsausschuss) nominiert, der sich um Kandidatinnen und Kandidaten bemühen wird. Die anwesenden Vorstandsmitglieder erklärten sich bereit, auch für eine weitere Wahlperiode zur Vorfügung zu stellen. Offen blieb, nach eingehenden Gesprächen, die Stelle des Vorsitzenden. Desgleichen gilt es Nachfolger für die nicht mehr kandidierenden Rechnungsprüfer zu finden. Auf den Findungsausschuss kommen in den nächsten Monaten wichtige Aufgaben zu.

Auch unsere Publikationen, "Kirche und Heimat", sowie das Jahrbuch waren Gegenstand von Überlegungen. Dabei kam einmütig zum Ausdruck, dass die Beilage "Kirche und Heimat" mittelfristig, solange finanziellen Möglichkeiten erlauben, fortgesetzt werden soll, auch wenn sich der Vorstand des Hilfskomitees in der Frage der Finanzierung der Beilage "Kirche und Heimat" vom Verband weiterhin nicht verstanden fühlt.

Zum „Projekt 2011" berichtete der Vorsitzende über den Stand der Beiträge, sowie um die Problemanzeigen, die sich anhand der letzten Entwicklungen und Publikationen ergeben haben. Im Rahmen einer differenzierten Aussprache ergab sich die Notwendigkeit der Weiterführung und eines behutsamen Umganges mit der Thematik.

Schließlich und nicht zuletzt konnte dem Antrag der Unterstützung für geistliche Vertretungsdienste in Heimatkirche gerne zugestimmt werden. Zukünftig wird die Heimatkirche an allen Sitzungen unseres Vorstandes mit einem Mitglied des Landeskonsistoriums teilnehmen. Dazu ist Stadtpfarrer Bruno Fröhlich aus Schäßburg beauftragt.

Mit dem Reisesegen endete die Tagung des Vorstandes.

HS

00.00.00
Haus Lukas bei Bad Bük, Ungarn ...

19.03.11
HiKo-Vorstandssitzung (H. Schuller) ...

01.03.11
März-Grußwort (O. Reich) ...

24.12.10
Weihnacht-Grußwort (H. Schuller) ...

20.12.10
Jahrbuch 2012 - SB-S Hauskalender ...

20.12.10
CD - Georg Meyndt

01.12.10
Dezember-Grußwort (H. Schuller) ...

30.10.10
Jahrbuch 2011 - SB-S Hauskalender ...

01.08.10
August-Grußwort (H. Schuller) ...

20.06.10
Orgelkonzerte (I.M. Reich) ...




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